IOM: Migration & Datenströme

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) initiiert und koordiniert auf nationaler und zwischenstaatlicher Ebene Hilfsprogramme für Migranten. Die IOM hat 173 Mitgliedstaaten und betreibt rund 400 Büros in über 100 Ländern mit mehr als 12.500 Mitarbeitern. Ebenso verteilt waren bis vor kurzem auch diverse Datenquellen. Um Transparenz und Übersicht zu schaffen und Missverständnisse im Bereich Migration auszuräumen, wurde GOLDLANDS Expertenteam 2017 beauftragt, das Migrationsdatenportal für das Global Datenanalysezentrum der IOM zu entwickeln. Erstmalig sind nun auf einem Internetportal internationale Zahlen zum Thema Migration, u. a. Wanderungsbewegungen, Flüchtlinge und Asylbewerber, Integration und Entwicklung aus verschiedenen Quellen gebündelt. Aktuell sind im System etwa 240.000 Einträge hinterlegt plus Nachweis, woher die Daten stammen und wie sie erhoben wurden.

Größte Herausforderung war die Entwicklung einer hochkomplexen, interaktiv bedienbaren Weltkarte: die sich nach Regionen, Subregionen, Jahren und über 80 relevanten Themen filtern lässt. Die gefilterte Karte, die per Link an Entscheidungsträger geschickt werden kann, enthält zudem Infografiken, Diagramme, Länderprofile und wichtige Migrations-Statistiken. Seit 2017 wird das Portal von GOLDLAND in engem Austausch mit dem IOM Team kontinuierlich ausgebaut, an neue Anforderungen angepasst und optimiert: sowohl bezüglich hinzukommender Indikatoren als auch in Sachen Mehrsprachigkeit.

Jetzt hat GOLDLAND den neuen, wichtigen Bereich Data-Innovation an das agile Drupal-Portal angebunden. Um noch bessere Informationen zum Thema Migration zu erhalten, werden hier zukünftig anonymisierte Daten von Mobilgeräten, Social Media Kanälen oder Satellitenbildern erfasst und mit offiziellen Statistiken verglichen. Integriert in den neuen Bereich ist zudem eine Datenbank, die benutzerfreundlich diverse Projekte verschiedener Initiativen präsentiert: gegliedert in die Bereiche Projektübersicht, Ziel, Organisator, Finanzierung etc. Für eine optimale User-Experience sorgen nicht nur ein klar strukturiertes Design, sondern auch verschiedene Filter, Icons und Highlights wie ”Projekt des Monats“. Auch in dieser Ausbauphase kommt wieder die ganze Expertise vom Projektentwickler über Datenarchitekt und Programmier bis zum Designer zum Einsatz. Die in der Datenbank gelisteten Projekte sind natürlich als Indikatoren in die weitsichtig angelegte Weltkarte integriert und somit auch in die globale Suche aufgenommen.

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